Terrarium

Ein geräumiges Terrarium ist für Trapelus notwendig, wobei die Grundfläche ausschlaggebend ist. Für 1 bis 3 Tiere sollte das Terrarium mindestens Maße von 100 x 60 x 60, besser ab 120 x 60 x 60 aufweisen und auf jeden Fall Klettermöglichkeiten in Form einer gut strukturierten Rückwand anbieten, um weitere Fläche für Bewegung zu schaffen.

Bei dem Terrarium handelt es sich um ein Wüsten- bzw. Steppenterrarium mit einem grabfähigen Substrat, vorzugsweise einem Sand-Lehm-Gemisch als Bodengrund. Einige Felsen und Äste werden gerne als Versteckmöglichkeiten genutzt. Die Rückwand kann als Felsrückwand gestaltet werden, in die Höhlen und Felsvorsprünge eingearbeitet werden. Im Internet gibt es jede Menge Bauanleitungen. Wie ich meine Rückwand gebaut habe, könnt ihr hier nachlesen.

Auch Pflanzen bieten gute Versteckmöglichkeiten, es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Pflanzen auch wüstentauglich sind. So können beispielsweise Tillandsien und andere ungiftige (!) Wüstensträucher in das Terrarium gepflanzt werden. Bei Kakteen sollte beachtet werden, dass sich die Tiere an den Stacheln verletzen können, auch kleine Stacheln können verschluckt werden und so zu Verletzungen führen. Gute Erfahrungen habe ich bisher auch mit einigen Sukkulenten machen können.

Es ist empfehlenswert, im Terrarium immer eine Wasserschale bereit zu halten. Diese wird nur in seltenen Fällen von den Tieren angenommen, es ist jedoch zu keinem Zeitpunkt notwendig, die Tiere zu tränken oder zu baden! Im Terrarium sollte außerdem ein bis zweimal die Woche gesprüht werden.
Die Lufttemperatur sollte 35 - 38°C betragen, jedoch sollten auch kühlere Rückzugsmöglichkeiten um die 25°C zur Verfügung stehen, unter dem Spot können gut und gerne 50 - 55°C entstehen.
Nachts sollten die Temperaturen auf 15-20°C abfallen.