Einstieg in die Reptilienhaltung?

Reptilien sind auf ihr Umfeld angewiesen. Für viele ist es nachvollziehbar, dass sie eine gewisse Temperatur zu Leben benötigen. Doch zur erfolgreichen Reptilienhaltung gehört mehr, als einen begrenzten Lebensraum auf eine gewisse Temperatur zu heizen und ein Tier hinein zu setzen. Nicht nur Terrariengrößen, auch Beleuchtung, Gestaltung und anderes sind in den "Mindestanforderungen" geregelt. Auch wenn diese Mindestanforderungen sich bereits auf das "Mindeste" beschränken und häufig viel zu knapp bemessen sind, werden viele Reptilien selbst unter den Angaben gehalten. Reptilien sind keine Streicheltiere und haben nichts außerhalb des Terrariums zu suchen.



Problematik Trapelushaltung

Bei der Haltung von Trapelus kann man schon zu Anfang vor einer großen Problematik stehen. Bezeichnungen wie Trapelus sinaitus, Trapelus pallida oder deutsche Namen wie Blaukehlbartagame oder Ähnliches sind beispielsweise reine Fantasienamen, die Arten existieren so nicht, stattdessen findet man Trapelus pallidus oder Pseudotrapelus sinaitus, Trapelus savignii, T. mutabilis und auch diese Namen werden gerne durcheinander gewürfelt. Es kann also auch leicht vorkommen, dass man keine Ahnung hat, welche Art nun letztendlich im Terrarium sitzt oder man sogar zwei verschiedene Arten zusammen hält. Dazu kommt, dass es Nachzuchten von Trapelus nicht so häufig gibt, wie die anderer Arten und auch oft Wildfänge im Umlauf sind.